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K-Word #563: Neues aus der Lesbenwelt

14.6.2024 - Fußballweltmeisterin Alba Redondo: Heiratsantrag im Stadion, Kristen Stewart spielt lesbische Astronautin, die neue „Princess Charming“ Lea kommt gut an, Steffi Jones, Gianna Nannini, Gina-Lisa Lohfink, lesbische Hexen in „The Acolyte“? Und mehr!

Von Karin Schupp

14.6.2024 - Die spanische Fußballweltmeisterin Alba Redondo (K-Word #517) hat sich mit ihrer Freundin Cristina Monleon verlobt. Den Antrag machte die Stürmerin letzte Woche standesgemäß im Stadion ihres Noch-Clubs Levante: Dort ließ sie die Frage „Willst du mich heiraten?“ auf die Leinwand projizieren. Ob die 27-Jährige, die bei der WM 2023 drei Tore für ihr Team schoss, im Olympia-Kader 2024 steht, ist noch nicht bekannt.

Im Princess Charming-Reich wurde eine neue Prinzessin gekrönt– und das Volk ist zufrieden: Im Charmings-Account auf Instagram hat die Ankündigung von Lea Hoppenworth als neue Haupt-Umschwärmte in Staffel 4 (wir berichteten) sogar schon 40 Prozent mehr Likes bekommen als seinerzeit ihre Vorgängerin Madleen Matthias. Die 30-Jährige kommt aus Berlin und ist – das ist offensichtlich eine Einstellungsvoraussetzung bei Princesses – reise- und abenteuerlustig (Madleen kommentierte prompt, dass sie „neidisch“ auf Leas VW-Bus „Valentin“ sei). Leas Typ: feminin, dunkle Haare, helle, strahlende Augen, „gerne frech“, „emotional erreichbar“, mit guter Ausstrahlung und einer „klaren Vorstellung vom Leben“. Welche 20 Singles um Lea werben, gibt RTL voraussichtlich in der nächsten Woche bekannt. Die neuen Folgen starten am 3. Juli bei RTL+, bei uns gibt's dann im Menüreiter „Princess Charming“ wie immer unsere beliebten Folgen-Rückblicke.

Eine neue lesbische Rolle für Kristen Stewart: Die queere Schauspielerin wird in der geplanten Miniserie The Challenger die lesbische Astronautin Sally Ride (K-Word #439) spielen. In der Amazon-Produktion geht es um den NASA-Jahrgang 1978, in dem erstmals Frauen, Schwarze und asiatischstämmische US-Amerikaner ausgebildet wurden. Ride flog 1983 als dritte Frau und erste Amerikanerin ins Weltall – und als erste Lesbe, was aber erst nach ihrem Tod 2012 rauskam, als ihre langjährige Lebensgefährtin Tam O’Shaugnessy darüber sprach. Für Stewart ist es die erste Serien-Rolle. Ihr neuer Film Love Lies Bleeding, in dem sie ebenfalls einen lesbischen Charaktere spielt, startet am 18. Juli im Kino.

Steffi Jones und ihre Frau Nicole, seit 2014 verpartnert (K-Word #48), setzten zum 10. Hochzeitstag noch eine kirchliche Trauung drauf, wie die Bunte exklusiv zu berichten wusste. Die Hochzeit auf Sylt „war herrlich romantisch“, sagte die Ex-Fußballnationalspielerin dem Blatt, den Champagnerempfang habe es am Wattenmeer „mit Füßen im Wasser oder im Sand“ gegeben. Die Weltmeisterin (2003) und glücklose Bundestrainerin (2016-2018) arbeitet heute in der Software-Entwicklungsfirma ihrer Frau in Gelsenkirchen; seit Jahresbeginn ist sie außerdem Botschafterin des Auswärtigen Amts für die Fußball-EM 2024.

Die US-Sängerin Maren Morris („The Middle“) outete sich am Sonntag auf Instagram als bisexuell. Die 34-Jährige ist seit Anfang des Jahres von dem Countrysänger Ryan Hurd geschieden - ob es da wohl einen Zusammenhang gibt? Morris, bisher ein Star der Country-Musik, hat sich letztes Jahr aus dem Genre zurückgezogen und die Branche dafür kritisiert, seit Trumps Präsidentschaft (noch) offener frauenfeindlich, rassistisch, homo- und transphob geworden zu sein.

#LoveIsLive ist wieder da! Schon 2022 tourten Busenfreundin-Podcasterin Ricarda Hofmann, ihre Freundin Irina Schlauch und Miri Bouaouina, beide aus Princess Charming bekannt, durchs Land, und jetzt gibt’s pünktlich zur Pride-Saison drei neue Shows in München (23. Juni), Köln (19. Juli) und Hamburg (1. Aug.) - Tickets gibt’s hier. „Talkelemente, Spiele, Musik, (Lesben-)Gags und Überraschungen“ verspricht Ricarda - und noch etwas ganz Besonderes: Sie wird ihren ersten Song „Liebe an die Macht“ präsentieren, den sie mit der Band „Graustufe West“ geschrieben und produziert hat. „Da ich neu in dem Musik-Game bin, bin ich schon gespannt wie eine Wäscheleine“, sagte sie gegenüber L-MAG (wir sind übrigens Medienpartnerinnen des Events). Für Berliner:innen gibt's am 25. Juni im Cinemaxx eine Busenfreundin-Liveshow. Zu Gast bei Ricarda ist die queere Fotografin Sophia Emmerich (Tickets).

Letzte Woche schrieb ich hier, dass die neue Star Wars-Serie The Acolyte (Disney+) nur hinter den Kulissen queer sei – und prompt verbreiteten konservativ-homophobe Star Wars-Puristen mit schreckensgeweiteten Augen, dass in Folge 3 „lesbische Hexen“ auftauchen würden. Tatsächlich deutet diese Flashback-Episode über die Kindheit von Osha und Mae an, dass ihre Mutter Aniseya (Jodie Turner Smith) und deren Hexen-Kollegin Koril (Margarita Levieva) ein Paar sind und zusammenleben – ausdrücklich gesagt wird das aber nicht. Schade, aber offene Lesben sind der Showrunnerin Leslye Headland, die mit ihrer Frau Rebecca Henderson (sie spielt die Jedi-Ritterin Vern) eine Tochter (1) hat, hier offenbar nicht erlaubt. 

Und noch ein Update: Die Hochzeit der Schauspielerin Abbi Jacobson (Eine Klasse für sich) und Jodi Balfour (For All Mankind), von der ich letzte Woche berichtete, fand nicht vor kurzem statt, sondern schon im September 2023. Jacobson adaptiert demnächst den Bodyswitch-Roman People Collide der nichtbinären Autor:in Isle McElroy als TV-Serie. In der Geschichte steckt ein Hetero-Ehepaar plötzlich und unfreiwillig im Körper der bzw. des anderen fest. 

In der belgischen Dramedyserie The Club geht’s um ein Frauenpaar und zwei Hetero-Paare, die sich in einer Kinderwunschklinik kennen lernen und zu einer Schicksalsgemeinschaft zusammenrücken, denn bei allen klappt’s nicht so schnell mit der ersehnten Schwangerschaft. Und dass Ellen (Jade Olieberg) und Zwo (Evelien Bosmans) potenziell beide schwanger werden könnten, macht für sie die Sache auch nicht einfacher. Alle acht Folgen laufen am 18. Juni bei ZDFneo (ab 23:15 Uhr), ab 19. Juni stehen sie in der ZDF Mediathek.

Wir freuen uns, Paula Irmschler zu unseren Leser:innen zählen zu dürfen. „Im Zug lese ich am liebsten das L-Mag“, antwortete die ZDF Magazin Royale-Autorin und Schriftstellerin (Superbusen) in der FAZ-Rubrik „Was lesen Sie?“ Das könnt ihr auch – es gibt uns am Bahnhofskiosk oder hier im Abo.

Bisher hat die Reality-Darstellerin Gina-Lisa Lohfink nur bestätigt, dass sie „schon länger“ in eine Frau verliebt sei (K-Word #557), den Namen ihrer Liebsten aber noch geheim gehalten. Anhand einer Hand mit Tattoos, die auf einem Foto zu sehen war, identifizierten Fans jedoch schnell die deutsch-dominikanische Rapperin La Missy als ihre Liebste – und was sie in dieser Woche auf Instagram posteten, kann man wohl als Bestätigung lesen. „Wir sind einfach so ein Bonnie & Clyde-Ding“, schreibt La Missy dort. „Alles zusammen & füreinander machen und auf alles andere scheißen.“ Gina-Lisas Anwort: etliche Feuer-Emojis.

Herzlichen Glückwunsch: Gianna Nannini feiert heute ihren 70. Geburtstag! Sie selbst behauptet allerdings von sich: „Ich wurde 1983 geboren, bin also jetzt 41.“ In der Neuen Osnabrücker Zeitung spricht die Italienerin, die mit ihrer Frau Carla und Tochter in Mailand lebt, über diesen „Wendepunkt“ in ihrem Leben: 1983 erlitt sie einen totalen Zusammenbruch - das Netflix-Biopic Die schöne Rebellin schildert das eindringlich (unsere Filmkritik). „Ich war zuvor gefangen in Konventionen und Traditionen, die ich alle über Bord geworfen habe“, sagt Nannini im Interview. „Das Geschlecht ist nicht wichtig, sondern die Seele. Mann und Frau sind nur eine Option. Das Alter ist auch nicht wichtig.“ Und so singt sie in ihrem neuen Song „1983“: „Ich wurde 1983 ohne Geschlecht geboren“ und „Der Tod ist obligatorisch, aber das Alter ist optional.“ Ende November startet Nanninis Tour (Termine).

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Weiterlesen: K-Word #562: Neues aus der Lesbenwelt

 

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