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K-Word

K-Word #203: Neues aus der Lesbenwelt

9.6.2017 - Heute: "Eat Pray Love"-Autorin Elizabeth Gilbert hat geheiratet, "Orange is new Black" goes Sesamstraße, LP über ihre lesbischen Lieblingsmomente, Kristen Stewart, Melina Sophie, Drehstart für "Carmilla: The Movie", TV- und DVD-News und mehr!

Von Karin Schupp

l-mag.de, 9.6.2017 - Die Bestseller-Autorin Elizabeth Gilbert, deren autobiografischer Roman „Eat Pray Love“ 2010 mit Julia Roberts verfilmt wurde, heiratete die lesbische Musikerin und Autorin Rayya Elias, für die sie letztes Jahr ihren Mann verlassen hatte (K-Word #164) - ihre Liebe begann, als Elias, seit vielen Jahren ihre beste Freundin, im Frühjahr an Krebs erkrankte. „Wir mussten zusammen ein paar richtig schwere Tage durchmachen – aber nicht heute“, schrieb Gilbert über ihre kleine, private Zeremonie auf Facebook. „Wir gehören zueinander. Es werden härtere Tage kommen. Es wird nicht einfacher. Rayya is schwer krank. Aber unsere Liebe ist stark. Wir werden gemeinsam so weit gehen, wie wir können.“

Ab heute bei Netflix: Die fünfte Staffel von Orange is the New Black (hier berichten wir ausführlicher). Und wer vorher noch was aufzuholen hat: ZDFneo zeigt aktuell Staffel 2 (Do, ca. 0:25 Uhr), und Staffel 4 gibt’s jetzt auch auf DVD – und auf der L-MAG-Verlosungsseite zu gewinnen! Zur Staffelpremiere schenkte die Sesamstraße der Frauenknastserie die (jugendfreie) Parodie Orange is the New Snack, in der es – natürlich – um Kekse geht (und um Vitamine).

Kristen Stewart engagiert sich gegen die Waffengewalt in den USA: Am Mittwoch besuchte sie in Los Angeles eine Charity-Gala des Brady Centers, das sich gegen Schusswaffengebrauch und für Präventionsarbeit einsetzt - und dabei soll es nicht bleiben: „Sie kam auf uns zu, weil sie eine Idee zu diesem Thema hat“, sagte der Brady Center-Vorsitzende Dan Gross. „Sie hat sich entschlossen, selbst etwas zu tun und nicht nur ihren Namen dafür herzugeben.“ Privat hört man gerade wenig von KStew, aber neulich soll sie ja morgens im selben Outfit wie am Vortag aus dem Haus ihrer Ex Alicia Cargile gekommen sein – und, wie die Daily Mail düster raunte: „Ihre Freundin Stella Maxwell war nirgendwo in Sicht.“

Orange is the New Black ist an diesem Wochenende nicht der einzige Serienstart von lesbischem Interesse, zumindest in Nordamerika: Dort startet auch die zweite Staffel des dämonenjagenden Mystery-Western Wynonna Earp, in der es eine starke weibliche Hauptrolle und ein tolles lesbisches Paar gibt (wir berichteten; Staffel 1 steht bei Netflix), und die fünfte und letzte Staffel von Orphan Black, in der Tatiana Maslany etliche Klone spielt (s.a. „Top 10 der weiblichen Badasses in TV-Serien“), darunter auch Nerd Cosima und ihre große Liebe Delphine (Evelyne Brochu). Die bisherigen Staffeln stehen bei Streamingdiensten, die neuen Folgen gibt's voraussichtlich im Spätsommer bei Netflix.

Jetzt auf DVD: Der kanadische Erotikfilm Below Her Mouth von April Mullen, in dem aus der Zufallsbegegnung zweier Frauen - die eine lesbisch und frisch getrennt, die andere mit einem Mann verlobt - eine heiße Lovestory wird. In den Hauptrollen: Das lesbische Model Erika Linder und Natalie Krill (auch in Wynonna Earp zu sehen), hinter der Kamera: eine komplett weibliche Crew (unsere Filmkritik).

Und noch mal Kanada: Seit ihrem Start 2014 ist die kanadische Webserie Carmilla auf Youtube ein lesbischer Kulthit mit über 50 Millionen Klicks, und nach dem bedauerlichen Ende nach drei Staffeln (hier ansehen) gibt's zum Abschied wenigstens noch einen Spielfilm. Erstmals spielt die Grusel-Comedy nicht im sehr mysteriösen (und sehr queeren) College Silas, sondern fünf Jahre später in Toronto: Laura (Elise Bauman), inzwischen Journalistin, und die Vampirin Carmilla (Natasha Negovanlis) leben glücklich zusammen, bis sie von der Vergangenheit eingeholt werden und mit Hilfe ihrer College-Freund_innen mal wieder die Menschheit retten müssen. Die Dreharbeiten für Carmilla: The Movie haben gerade begonnen, im Herbst soll Premiere sein.

Anlässlich des Pride-Monats Juni nannte die lesbische Musikerin LP der Zeitschrift Billboard ihre sechs Lieblingsmomente der lesbischen Popkultur: 1) Ellen DeGeneres' Coming Out 1997 (K-Word #197), 2) k.d. langs Duett "Crying" mit Roy Orbison, 3) Melissa Etheridges  Auftritt mit Glatze (nach ihrer Chemotherapie) bei den Grammys 2005, 4) die Serie The L Word, 5) die Wahl von Tammy Baldwin zur ersten offen lesbischen US-Senatorin (2012) und 6) die Wahl der Isländerin Jóhanna Sigurdardóttir zur ersten LGBT-Ministerpräsidentin der Welt (2009).

Youtube-Star Melina Sophie nahm den Pride-Monat zum Anlass, ihren 1,75 Mio. Abonnent_innen zu erklären: „Gay sein ist nicht immer so einfach." (Kriegt sie das von denen etwa ständig zu hören?!). Auf ihrer Negativliste stehen neben Blicken, blöden Kommentaren und der Notwendigkeit, sich ständig outen zu müssen, auch der Heten-Spruch „Ich wünschte, ich wäre gay, das Leben wäre so viel einfacher. Männer sind so kompliziert.“ Klar auf Platz 1 steht aber: „Ich verliebe mich ständig in Frauen, die nicht gay sind“ und bei denen „ich NIEMALS eine Chance habe..."

Die brave Stefanie aus wohlbehütetem Elternhaus verliebt sich in Katja: Eine lesbische Lovestory Ende der 70er Jahre in West-Berlin möchte der junge Filmemacher Keanu Pioch in seinem Kurzfilm Na und? erzählen – aber ihm fehlen dafür noch 2500 Euro, die er mit eurer Hilfe zusammenbekommen möchte. Hier geht’s zu seiner Crowdfunding-Seite – ab einem Euro seid ihr dabei!

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