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K-Word

K-Word #195: Neues aus der Lesbenwelt

14.4.2017 - Heute: Kerstin Ott, Jodie Foster, Ruby Rose, Tahnee, Anna Ermakova, Kelly Osbourne schimpft über Pseudo-Lesben in Hollywood, GZSZ, neue Trailer von "Orange is the New Black" und "Sense8", Massenprügelei im Frauenfußball und mehr!

Von Karin Schupp

l-mag.de, 14.4.2017 - L-MAG im Fernsehen! RTL Nord begleitete  Kerstin Ott und ihre Frau Carolina durch den Tag der Echo-Verleihung (K-Word #194) und filmte sie - mit unserem “L”-Symbol und dem aktuellen Heft unterm Arm – auch mit L-MAG-Fotografin Brigitte, die sie für die neue Ausgabe (ab 28. April im Handel) ablichtete:

Jodie Foster, ihre Frau Alexandra Hedison (The L Word) und ihre beiden Söhne trafen sich in Kuba mit Mariela Castro Espín,  Tochter des Präsidenten Raúl Castro, und informierten sich über ihre Arbeit. Die Parlaments-Abgeordnete ist eine der bekanntesten LGBT-Aktivisten Kubas und Direktorin des Verbands Cenesex, der sich in Kuba für Aids-Prävention und die Akzeptanz von LGBT einsetzt. Was Jodie zu diesem Treffen bewegte, ist nicht bekannt.

Keine Generation zuvor war so queer - oder so offen dafür - wie die so genannten Millennials (wir berichteten), und das bestätigt jetzt auch Boris Beckers Tochter Anna Ermakova. Im Interview mit dem TV-Magazin Red sagte das 17-jährige Model auf die Frage, ob sie Männer und Frauen lieben könne: „Ja, absolut. Ich finde, es kommt nur auf den jeweiligen Menschen und seine Persönlichkeit an.“ Und dass dann so Überschriften wie „Liebt Anna etwa Frauen?“ herauskommen, beweist nur mal wieder, wie sehr die Boulevardmedien hinterher hinken…

Disney-Star Bella Thorne (19), die sich im letzten Sommer als bi outete (K-Word #162), verriet jetzt in Harper’s Bazaar, dass sie noch nie eine Beziehung mit einer Frau hatte, auch wenn sie „schon Sachen mit Mädchen gemacht“ habe, und dass Kristen Stewart ganz ihr Typ wäre („Sie ist so heiß.“). Da stell‘ dich mal schön hinten an!

Kelly Osbourne hingegen ist hetero („Aber sag niemals nie!“), langjährige LGBT-Aktivistin und schwer genervt von jungen Promikolleginnen, die „sich als lesbisch outen und zwei Wochen einen boyfriend haben.“ Da kenne sie so einige, erzählte die Tochter von Rockstar Ozzy Osbourne und TV-Moderatorin Sharon Osbourne der Webseite PrideSource, ohne Namen zu nennen, und schimpft: „Das macht man nicht! Ich habe mir bei Demos für gleiche Rechte die Füße wundgelaufen, und du kommst einfach so daher, weil es cool wirkt, und erzählst allen, dass du lesbisch bist, obwohl du noch nie andere Pussy als deine eigene gesehen hast?“

Der erste Trailer der 5. Staffel von Orange is the New Black (Netflix, ab 9. Juni) ist da! Es könnte sich dabei um die allererste Szene der neuen Folgen handeln, denn sie knüpft direkt an das Ende der letzten Staffel an: Inmitten der Knastrevolte bedroht Daya einer der Schließer mit einer Pistole. Und wer kommt nichtsahnend herbeigeschlendert und beschließt gerade, sich aus allem Ärger heraushalten? Genau: unser Lieblings-Pärchen Piper (Taylor Schilling) und Alex (Laura Prepon)… Wer Nachholbedarf hat: ZDFneo zeigt ab 20. April die ersten beiden Staffeln der Frauenknastserie (Do, 23:30 Uhr, in Doppelfolgen); nach Ausstrahlung stehen die Folgen bei funk.net.

Und wo Netflix gerade dabei war, haben sie auch gleich noch einen Trailer für die 2. Staffel von Sense8 (ab 5. Mai) geschnitten. Die geheimnisvollen Mächte, die unsere acht Hauptfiguren - darunter die lesbische Transfrau Nomi (Jamie Clayton) und den schwulen Filmstar Lito (Miguel Ángel Silvestre) – jagen, drehen offenbar ganz schön auf, aber die acht „Erwachten“, die mental und emotional miteinander verbunden sind, bündeln ihre Kräfte und haben tatkräftige Verbündete wie Nomis Freundin Amanita (Freema Agyeman). Und wie die Vorschau zeigt: Ein bisschen Zeit, um in der Badewanne zu kuscheln, bleibt Nomi und Amanita auch noch!

Ruby Rose (Orange is the New Black, XXX 3) ziert das Cover der deutschen Cosmopolitan, die die Australierin zum „größten weiblichen Actionstar der Zukunft“ kürte. Im Interview erzählt sie von ihrer Beziehung mit Jess Origliasso (K-Word #173), mit der sie 2008 schon mal kurz zusammen war: „Entscheidend war, dass wir es beide zugelassen haben, bereit dafür zu sein. Wir sind jetzt die Personen, die wir früher sein wollten.“ Und auch, wenn es um ihre Sexualität geht, ist sie „sehr selbstbewusst und im Reinen. Ich bin dankbar dafür, dass ich das sein kann, denn das ist nicht überall auf der Welt möglich. Ich habe ein gesundes Sexleben und damit offen umzugehen, hat etwas Stärkendes, Mächtiges und Feministisches.“ Ruby und Jess (die Teil des erfolgreichen australischen Popduos The Veronicas ist) sind offenbar gerade auf Haussuche in Los Angeles: Sie wurden gesehen, als sie Häuser besichtigten, darunter auch Jared Letos alte Bude, die er für 2 Mio. $ verkauft (ein Schnäppchen für Hollywood-Verhältnisse!).

Comedian Tahnee, derzeit mit ihrem Programm „#geschickt zerfickt“ erfolgreich (Termine), erzählte dem Berliner Tagesspiegel, wieso sie ihr Lesbischsein auf der Bühne so offen zum Thema macht: „Weil das nun mal ein Teil von mir ist. Und irgendwann ging’s nicht mehr, das zurückzuhalten. Und dann hab ich’s gemacht, und das war die beste Entscheidung überhaupt, weil ich mich als Person dadurch so freigespielt habe auf der Bühne, weil ich ich selbst sein konnte. Wenn ich das nicht gemacht hätte, wäre ich nicht da, wo ich jetzt bin als Künstlerin.“

Tahnee moderiert in diesem Jahr L-Beach (11.-14. Mai) – und hier gibt's eine betrübliche Nachricht: Die achte Ausgabe des Festivals wird zugleich die letzte sein. „Wir hören auf, wenn’s am schönsten ist“, ist - einigermaßen vage - im aktuellen L-Beach-Newsletter zu lesen. „Nach acht wunderbaren Festival-Jahren ist es für uns Zeit, über etwas Neues nachzudenken.“ Mehr offizielle Infos gibt's noch nicht, aber wir fragen für euch nach!

Ein Ende finden wohl auch alle Hoffnungen auf ein Liebesrevival zwischen Jasmin und Anni in GZSZ. Janina Uhse, die seit 2008 die Rolle der Jasmin spielt, verlässt nämlich im Sommer die RTL-Soap. Aber wer weiß: Sterben wird sie nicht, sodass „ein Wiedersehen nicht nur gewünscht, sondern durchaus sehr gut vorstellbar [ist]“, ließ der Sender verlauten.

Man stelle sich das mal beim VfL Wolfsburg oder Turbine Potdam vor: Spielerinnen der Fußballclubs Arsenal Ladies und Millwall Lionesses verprügelten sich letztes Jahr im Juni vor einem Pub in London, in dem sie kurz zuvor noch den Gay Pride gefeiert hatten. Alles begann, als Frankie Strugnell (Millwall) mit ihrer Teamkollegin Leah Jones flirtete, deren Freundin, Arsenal-Verteidigerin Jemma Rose, umgehend höchst eifersüchtig reagierte. Das Ganze landete jetzt vor Gericht, wo nicht abschließend geklärt werden konnte, wer denn nun Millwall-Coach Anna Raines so heftig ins Gesicht schlug, dass ihre Augenbraue genäht werden musste. Jones und Rose sind inzwischen getrennt, und Strugnell spielt nicht mehr bei Millwall.

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