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K-Word

K-Word #280: Neues aus der Lesbenwelt

14.12.2018 - Heute: "The Handmaid's Tale"-Star Elisabeth Moss in lesbischem Musikvideo, Brandi Carlile und alle weiteren queeren Grammy-Nominierungen, lesbisches "Casablanca", Ruby Rose, Batwoman, Ellen DeGeneres, Tamy Glauser & Dominique Rinderknecht - und mehr!

Von Karin Schupp

14.12.2018 - The Handmaid’s Tale-Star Elisabeth Moss und Nicole Bisson spielen in Brandi Carliles Video “Party of One” ein Paar, das durch die Höhen und Tiefen einer Beziehung geht. „Als ich über das Video nachdachte, hatte ich immer Elisabeths Gesicht vor Augen“, erklärte die lesbische Folk-Country-Sängerin, die in diesem Jahr mit ihrer Frau ihr zweites Kind bekam. „Ich halte sie für die zurzeit allerbeste Schauspielerin.“ Für Carlile, die auch mit Bradley Cooper in A Star Is Born auftritt, läuft es gerade so gut wie nie: Bei den Grammys 2019 ist sie die meistnominierte Musikerin: Sie bekam sechs Nominierungen, unter anderem für ihr Album „By The Way, I Forgive You“ als „Best Album of the Year“ und ihren Song „The Joke“ als „Record of the Year“ und „Song of the Year“.

Um das “Album of the Year” konkurriert Carlile mit “Invasion of Privacy” der bisexuellen Rapperin Cardi B (K-Word #255, 4 Nominierungen) und “Dirty Computer” der pansexuellen Musikerin Janelle Monáe (2), die live im Fernsehen davon erfuhr - siehe Clip. Weitere queere Grammy-Nominierte: Lady Gaga steht in fünf Kategorien zur Wahl, St. Vincents Album und Song „Masseduction“ in drei, außerdem die neuen Alben von Meshell Ndegeocello und Mary Gauthier, Teddy Geiger (s.u.) für Shawn Mendes' Song "In My Blood" und Linda Perry (K-Word #114) in der Kategorie "Producer of the Year". Die Grammys werden am 10. Februar 2019 vergeben.

Ruby Rose (Orange is the New Black) ließ ihre Fans am Mittwoch an ihrem Krankenhausbesuch in Ungarn teilhaben. “In meinem verdammten Gehirn steckt ein Silikon-Ohrstöpsel”, schrieb die Australierin in ihrer Insta-Story. “Und das ist das gruseligste Krankenhaus, das ich je gesehen habe.” Nie wieder, so gelobte sie, würde sie sich - wie früher - über Kollegen lustig machen, deren Ohrstöpsel (die bei Schieß- und Actionszenen häufig getragen werden) feststeckten. Nach "über einer Stunde, drei Ärzten und einer Menge Geschrei, Geheule und In-Ohnmacht-Fallen” konnte sie aber wieder entlassen werden.

Noch mal Ruby Rose: Sie gab am Montag in Teil 2 von “Elseworlds”, dem 3-teiligen Crossover-Event der Serien The Flash, Arrow und Supergirl, ihr Debüt als lesbische Batwoman/ Kate Kane (K-Word #279). Die Entscheidung, ob Batwoman eine eigene Serie bekommt, wurde noch nicht bekanntgegeben, aber die guten Einschaltquoten der Folge sprechen schon mal dafür.

In Hollywood sind lesbische Charity-Veranstaltungen einfach cooler als bei uns: Gestern präsentierten Ellen Page und Regisseur Jason Reitman (sie drehten zusammen Juno) eine szenische Lesung von Casablanca – mit einem rein weiblichen und queeren Cast. In den Rollen des Liebespaars, im Original von Humphrey Bogart und Ingrid Bergman gespielt: Ellen Page und Kiersey Clemons (Herzen schlagen laut). Außerdem auf der Bühne: Kate Moennig (The L Word), Lea DeLaria (Orange is the New Black), Comedian Hannah Gadsby (Nanette, K-Word #268), Indya Moore (Pose), Emily Hampshire (12 Monkeys, die sich gerade mit ihrer Freundin, der Trans*Musikerin Teddy Geiger, verlobte) und – als Quoten-Hete - Olivia Wilde (die aber immerhin in Dr. House bi war). Die Einnahmen gingen an die Astraea Lesbian Foundation. Bilder gibt's zu meinem Bedauern (noch) keine.

Die lesbische Fußballnationalspielerin Gilly Flaherty  spricht auf der Webseite ihres Fußball-Clubs West Ham United darüber, wie sie schon als Kind nicht an Jungs interessiert war und wie sie mit Homophobie umgeht. Mit dem Video unterstützt die Teamkapitänin die Rainbow-Laces-Kampagne des britischen LGBTQ-Verbands Stonewall. Bei dieser Aktion zeigen SportlerInnen – ob hetero oder homo - mit regenbogenfarbenen Schnürsenkeln ihre Solidarität mit LGBT-Menschen im Sport.

Werbung für eine gute LGBT-Sache macht auch die lesbische Profi-Golferin Mel Reid: Die Britin outete sich auf der Webseite des US-Verbands “Athlete Ally”, der sich gegen Homophobie im Sport engagiert. “Ich habe meine Sexualität lange geschützt, weil ich dachte, dass ich damit meiner Karriere helfen und mehr Sponsoren kriegen würde”, sagt die 6-fache Gewinnerin der Ladies European Tour. “Aber dann fragte ich mich, ob diese Unternehmen mich sponsern möchten, wenn ich nicht mein authentisches Selbst sein kann.”

Ellen DeGeneres beschäftigt sich in ihrem Comedy-Special Relatable. (ab 18. Dez. bei Netflix) unter anderem mit der Frage, ob sie mit ihren Villen, Privatkoch und Pferdegestüt überhaupt noch die nötige Nähe zu ihrem Publikum hat. "Ich wollte alles von mir zeigen", sagte sie der New York Times über ihre Rückkehr zur Standup-Comedy. "Die Talkshow bin ich auch, aber darin spiele ich auch die Rolle einer Talkshow-Moderatorin. Das ist ein winzigkleiner Unterschied." In dem Porträt verrät sie, dass sie darüber nachdenkt, ihre tägliche The Ellen DeGeneres Show zu beenden (ihre Frau Portia de Rossi ist dafür!) - bis 2020 hat sie allerdings noch unterschrieben.

Die Schweizer Grünen wollen Tamy Glauser in die Politik locken (K-Word #276), und letzte Woche nahm das Model deren Einladung in den Berner Bundesrat an. „Wir schauen gerade an, ob wir für den Nationalrat kandidieren wollen. Im Moment ist das noch offen“, sagte Glauser der Schweizer Illustrierte und sprach entweder im Pluralis Majestatis oder will im Doppelpack mit ihrer Lebensgefährtin, der TV-Moderatorin Dominique Rinderknecht, antreten. Die war zwar dabei, lehnte aber höflich ab: „Ich sage nie nie, (…) habe aber gerade beruflich noch ein paar andere Projekte, die nichts mit Politik zu tun haben.“

In England verlobten sich die Schauspielerin Michelle Hardwick und die TV-Producerin Kate Brooks. Beide arbeiten bei der Soap Emmerdale – Hardwick hatte dort als Tierärztin Vanessa kürzlich ihr Coming Out und ist jetzt mit Pub-Wirtin Charity zusammen – und machten ihre Beziehung im September öffentlich. Hardwick outete sich 2013 als lesbisch und war bis 2017 mit der Musiklehrerin Rosie Nicholl verheiratet.

Beim LGBT-Benefiz-Konzert „Home for the Holidays“, das Cyndi Lauper jährlich in New York veranstaltet, sang die Musikerin (die durch ihre lesbische Schwester zur Aktivistin wurde) zusammen mit Ex-Grey’s Anatomy-Star Sara Ramirez ihren Song „True Colors“. Wie ihrem Hit von 1986 benannte Lauper auch ihren True Colors Fund, der sich für obdachlose LGBT-Teenager einsetzt. Ramirez, die sich vor zwei Jahre als bi outete (K-Word 169) und zurzeit in Madam Secretary eine bisexuelle Rolle spielt, ist übrigens keine Hobby-Sängerin: Für das Broadway-Musical Spamalot bekam sie zwei Tonys.

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