AKTUELLE PROMI NEWS:
DIE KLATSCH KOLUMNE
VON KARIN SCHUPP
Jeden Freitag auf
www.l-mag.de    

K-Word

K-Word #379: Neues aus der Lesbenwelt

20.11.2020 - Pernille Harder und weitere lesbische Fußballerinnen, 007 ist jetzt eine schwarze Lesbe, Lea DeLaria rettet Lesbenkneipen, Kate Moss' Model-Schwester outet sich, Nicola Adams, LP, Dominique Provost-Chalkley, „Verbotene Liebe“-Reboot und mehr!

Von Karin Schupp

20.11.2020 - Die drei besten Fußballerinnen der Welt 2020 sind queer: Auf Platz 3 der jährlichen GOAL50-Liste der Webseite GOAL landete bei den Frauen die englische Nationalspielerin Lucy Bronze (Manchester City), auf Platz 2 der holländische Ex-Bayern-Star Vivianne Miedema (Arsenal, K-Word #337) und auf Platz 1 Pernille Harder, Ex-VfL Wolfsburg-Star und UEFA-Spielerin des Jahres 2019/20. Eine weitere lesbische Fußballerin, die Australierin Sam Kerr (FC Chelsea), belegt Platz 11. Einzige Deutsche im Frauen-Ranking ist Dzsenifer Marozsan (Platz 4).

Ihre Preise verdanke sie allesamt ihrem Team und ihren Mitspielerinnen, sagte Pernille zu GOAL. „Ich hatte ein paar tolle Teamkolleginnen in Wolfsburg und eine wunderbare Zeit dort.“ Seit September ist die dänische Nationalspielerin beim FC Chelsea wieder mit ihrer schwedischen Lebensgefährtin Magdalena Eriksson vereint (K-Word #368), die dort Kapitänin ist. „Das bin ich gewöhnt. Das ist sie auch zu Hause“, erklärte Pernille im BBC-Pärchen-Interview lachend, und ihre Freundin ergänzte: „Ich bin Putz-Boss, Koch-Boss… Nee, ich glaube, das stimmt nicht. Wir sind auf unterschiedlichen Gebieten der Boss. Und wir arbeite auch gut zusammen. Wenn ich koche, spült Pernille das Geschirr.“

Hier findet ihr die „51 lesbischen Stars der Fußball-WM 2019“.

Der nächste James Bond wird eine Schwarze Lesbe – zumindest vorübergehend: Die lesbische Schauspielerin Lashana Lynch wird in James Bond 007: Keine Zeit zu sterben  (Kinostart: 31.3.2021), Daniel Craigs letztem Auftritt als Geheimagent, die berühmte Doppelnull tragen. Natürlich traten die üblichen Twitter-Hater da schon mal vorsorglich einen Shitstorm gegen eine schwarze und – Gerüchten zufolge – lesbische 007 los, tatsächlich aber muss „Nomi“ vermutlich ihre Dienstnummer schon im Laufe des Films wieder an Bond abtreten, der zu Beginn aus dem Ruhestand geholt wird, und es scheint auch gar nicht geplant zu sein, dass sie künftig mit einem Martini in der Hand und sexy Bond-Girls an ihrer Seite die Welt retten wird. Aber wir lassen uns gerne überraschen!

„Ich bin pansexuell“, outete sich das britische Model Lottie Moss (22) am Montag in einer Instagram Live-Session. „Das Gender ist mir also egal. Es ändert sich auch jeden Tag und hängt davon ab, wen ich kennen lerne.“ Auf die Frage eines Fans, was ihr beim Dating nicht gefalle, antwortete die jüngere Halbschwester von Model-Ikone Kate Moss,sie: „Definitiv eine Beziehung mit einem Mann.“ Öffentlich bekannt sind von ihr bisher allerdings nur männliche Lover. Schaut euch hier auch unsere Top 10 der queeren Supermodels 2020 an.

Die lesbische Ex-Boxerin und Doppel-Olympiasiegerin Nicola Adams musste nach nur drei Shows des BBC-Tanzwettbewerbs Strictly Come Dancing (K-Word #378) aussteigen, weil ihre Profi-Tanzpartnerin Katya Jones corona-positiv getestet wurde. „Ich bin total niedergeschmettert, dass meine Strictly-Reise so schnell geendet hat”, schrieb Adams auf Instagram und kündigte mittlerweile einen letzten Auftritt an - außer Konkurrenz und frühestens in drei Wochen, da sich beide zurzeit in Quarantäne befinden. Adams und Jones waren seit 2004 das erste gleichgeschlechtliche Tanzpaar der Mutter-Show von Let’s Dance (RTL).

Das Lesbian Bar Project will die letzten 15 reinen Lesbenbars der USA finanziell durch die Corona-Krise bringen und damit ihr Überleben retten (wir berichteten). Um das nötige Geld zu sammeln, finden zwei Online-Charity-Events statt: In einer virtuellen Gesprächsrunde sprechen die Schauspielerinnen/ Comedians Rosie O’Donnell und Lea DeLaria (Orange is the New Black) und die Autorin Roxane Gay (die in The L Word – Generation Q Talkshow-Gast bei Alice war) über die Bedeutung dieser lesbischen Treffpunkte (23. Nov., 00:30 Uhr MEZ, Tickets). Eine Nacht später begrüßt Lea DeLaria die Musikerin Mary Lambert („Same Love“), Comedian Cameron Esposito (K-Word #345), Schauspieler Leo Sheng (The L Word: Generation Q) und weitere lesbische und queere Gäste zu einer Streamingshow mit Musik, Comedy und Gesprächen (24. Nov., 3:00 Uhr morgens MEZ, Tickets)

Am 23. November startet beim Streamingdienst TVNOW das Soap-Reboot Verbotene Liebe - Next Generation mit zunächst nur zehn Folgen. Im Mittelpunkt stehen neue Charaktere, aber auch alte Fan-Lieblinge kehren zurück, darunter die lesbische Gräfin Carla von Lahnstein (Claudia Hiersche), jetzt Leiterin einer Event-Agentur. Ihre Rolle scheint aber eher klein zu sein, zumindest ist sie - anders als der schwule Olli (Jo Weil) und sein neuer Lover – nicht im Vorspann zu sehen.

Ab heute neu bei Amazon: Die Mystery-Serie Motherland: Fort Salem spielt in einer alternativen Gegenwart der USA, in der Hexen im Auftrag der Regierung Terrorismus und feindliche Mächte bekämpfen. Eine der drei neuen Rekrutinnen, die ihre militärisch-magische Ausbildung in der Hexen-Kaserne Fort Salem beginnen, ist Raelle (Taylor Hickson), die schon in der ersten Folge mit der mysteriösen Scylla (Amalia Holm) anbändelt – eine Beziehung, die sich durch die ganze Staffel zieht, wobei schnell klar wird, dass Scylla nicht die ist, die sie zu sein vorgibt. Staffel 2 ist bereits bestellt.

Die Lesben kennen sich eben doch alle untereinander: Am Wochenende hatten die Schauspielerin Niecy Nash (Claws) und ihre Frau Jessica Betts (K-Word #368) ein Doppel-Date mit der Rapperin Da Brat, die sich wie Nash in diesem Jahr outete (K-Word #355), und deren Lebensgefährtin Jesseca Dupart.

Jetzt auf DVD/ Blu-ray: Die siebte und letzte Staffel von Orange is the New Black (unsere Staffelkritik). Die bahnbrechende Frauenknastserie konzentriert sich in seinen finalen Folgen wieder auf seine „Ur-Knackis“ und sorgt vor allem gegen Ende für reichlich Taschentuch-Alarm. Es gibt ein Revival der alten Küchencrew um Red (Kate Mulgrew) und eine verbotene lesbische Affäre mit einer Schließerin, Nicky (Natasha Lyonne) verliebt sich, Pennsatucky (Taryn Manning) und Suzanne (Uzo Aduba) finden neue Aufgaben, zwei Charaktere landen im Abschiebegefängnis, und Alex (Laura Prepon), die noch drei Jahre absitzen muss, und die frisch entlassene Piper (Taylor Schilling) wollen ihre Beziehung retten. Ein gelungener Abschied von einer Serie, die bis zuletzt allen Frauen, für die das kaputte Gefängnissystem der USA traurige Realität ist, ihren Respekt zeigte!

Noch mehr Frauenknast gibt's in der achten Staffel der australischen Knackiserie Wentworth, die in dieser Woche bei Sky Atlantic startet und auch beim Streamingdienst Sky Ticket abrufbar ist.

Wynonna Earp-Star Dominique Provost-Chalkley streamt am 28. Nov. ein Online-Konzert ins weltweite Netz, die Einnahmen aus dem Ticketverkauf - hier - kommen ihrer Charity „Start the Wave“ zugute (es wird keine Aufzeichnung davon abrufbar sein!). Die 30-Jährige, die sich Ende März „von allen Formen und Geschlechtern angezogen“ geoutet hat (K-Word #345), spielt in Wynonna Earp (bei Syfy; K-Word #377) eine bisexuelle Hauptfigur und hat in der Kultserie schon das eine oder andere Mal gesungen, öffentlich mit ihren Songs aufgetreten ist sie aber noch nie.

„How Long Can You Go“ heißt die neue Single von LP („Lost On You“, K-Word #378), zu der sie dieses sinnlich-lesbisches Video drehte:

 

Jetzt im Handel:  Die neue Ausgabe der L-MAG- an jedem Bahnhofskiosk, im Abo, als e-Paper und bei Readly erhältlich.

 

ACHTUNG: Wir schenken euch E-Paper-Ausgaben der L-MAG! Hier kostenlos runterladen für den Desktop und für mobile Geräte.

L-MAG.de finde ich gut!

In Zeiten von Home-Office und Ausgangseinschränkungen ist L-MAG.de weiter für dich da!
Wir versorgen dich kostenlos mit K-Word, Filmtipps und internationalen News.
Obendrauf schenken wir dir während Corona-Krise jeden Samstag eine L-MAG-Ausgabe als E-Paper.

Doch wir wollen auch nach Corona noch da sein und für lesbische Sichtbarkeit sorgen! Der Verlag Special Media, in dem L-MAG erscheint, finanziert sich überwiegend über das kostenlose queere Berliner Stadtmagazin SIEGESSÄULE. Wegen Veranstaltungsabsagen und Schließungen kam es zu einem massiven Einbruch der Anzeigen, die das Heft und den Verlag finanzieren. Die Umsätze von L-MAG reichen leider nur für einen kleinen Teil der Verlagsinfrastruktur aus.

Deshalb brauchen wir deine Hilfe!

Spende ganz einfach online: einmalig 1 Euro oder gleich 10 Euro fürs ganze Jahr.

Vielen Dank! Dein L-MAG-Team

L-MAG.de finde ich gut!

Diese Website verwendet Cookies, Google Analytics und den Adserver Google DFP. Wenn Sie diese Website weiter nutzen, stimmen Sie dem zu.
Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

OK

L-MAG.de finde ich gut!

Wir versorgen dich kostenlos mit K-Word, Filmtipps und internationalen News. Obendrauf schenken wir dir während Corona-Krise jeden Samstag eine L-MAG-Ausgabe als E-Paper.

Doch wir wollen auch nach Corona noch da sein und für lesbische Sichtbarkeit sorgen! Der Verlag Special Media, in dem L-MAG erscheint, finanziert sich überwiegend über das kostenlose queere Berliner Stadtmagazin SIEGESSÄULE. Wegen Veranstaltungsabsagen und Schließungen kam es zu einem massiven Einbruch der Anzeigen, die das Heft und den Verlag finanzieren. Die Umsätze von L-MAG reichen leider nur für einen kleinen Teil der Verlagsinfrastruktur aus.

Deshalb brauchen wir deine Hilfe! Spende ganz einfach online: einmalig 1 Euro oder gleich 10 Euro fürs ganze Jahr.

Vielen Dank! Dein L-MAG-Team

Nein Danke, möchte ich nicht | Hab schon!

L-MAG.de finde ich gut!
x

L-MAG.de finde ich gut!

Wir versorgen dich kostenlos mit K-Word, Filmtipps und internationalen News. Obendrauf schenken wir dir während Corona-Krise jeden Samstag eine L-MAG-Ausgabe als E-Paper.

Doch wir wollen auch nach Corona noch da sein und für lesbische Sichtbarkeit sorgen! Der Verlag Special Media, in dem L-MAG erscheint, finanziert sich überwiegend über das kostenlose queere Berliner Stadtmagazin SIEGESSÄULE. Wegen Veranstaltungsabsagen und Schließungen kam es zu einem massiven Einbruch der Anzeigen, die das Heft und den Verlag finanzieren. Die Umsätze von L-MAG reichen leider nur für einen kleinen Teil der Verlagsinfrastruktur aus.

Deshalb brauchen wir deine Hilfe! Spende ganz einfach online: einmalig 1 Euro oder gleich 10 Euro fürs ganze Jahr.

Vielen Dank! Dein L-MAG-Team

Nein Danke, möchte ich nicht | Hab schon!

L-MAG.de finde ich gut!
x