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K-Word

K-Word #503: Neues aus der Lesbenwelt

21.4.2023 - Singer-Songwriterin Virginia Ernst wird Mutter, Irina Schlauch wird Podcasterin, lesbische Datingshow bei Netflix, neue Serie „Dead Ringers“: Rachel Weisz in lesbischer Doppelrolle und weitere Film- und Serientipps - und mehr!

Von Karin Schupp

21.4.2023 - Die österreichische Singer-Songwriterin Virginia Ernst und ihre Frau Dorothea (K-Word #223) werden in diesem Jahr zum zweiten Mal Eltern. Das Paar, das sich 2017 verpartnerte, hat bereits einen Sohn, der 2022 zur Welt kam. Im März starteten sie ihren PodcastJetzt wird ernst! (jeden Do.), in dem sie auch über ihren Weg zur Familiengründung sprechen.

Und auch Irina Schlauch wird Podcasterin: Ab 25. April moderiert die erste „Princess Charming“ und studierte Juristin zusammen mit dem MDR-Journalisten Marvin Standke den Podcast Queer Crimes – Verbrechen aus der LGBTQIA+-Community (exklusiv in der ARD-Audiothek). Darin geht’s sowohl um queere Opfer von Hassverbrechen als auch um LGBTQ-Täter:innen und um Fragen wie: Wie können Hassverbrechen besser verhindert werden? Wie werden Queers zu Kriminellen? Und wie werden solche Fälle in den Medien dargestellt?Wir sind gespannt!

Basketball-Star Jonquel Jones (New York Liberty) hat sich mit ihrer Freundin Nesha verlobt, wie sie am letzten Wochenende auf Instagram bekannt gab. Die 29-Jährige, die die bahamaische und die bosnische Staatsangehörigkeit besitzt, spielt im Nationalteam von Bosnien-Herzegowina und wurde bei der Basketball-EM 2021 ins All-Star-Team des Turniers gewählt; im selben Jahr wurde sie auch als wertvollste Spielerin der US-Liga WNBA ausgezeichnet. Wie Brittney Griner (K-Word #502) spielte sie außerhalb der Saisons beim russischen Club UMMC Jekaterinburg, reiste aber Anfang März 2022 aus – erst kurz danach wurde bekannt, dass Griner Mitte Februar am Moskauer Flughafen verhaftet worden war.

Brittney Griner gehört zu den (nur) zwei Lesben auf der Liste „The 100 Most Influential People of 2023“ der Zeitschrift TIME, die andere ist Sarah Kate Ellis, Präsidentin und CEO des LGBTQ-Medienverbands GLAAD. Zu den Top 100 gehört auch Ehrenlesbe Natasha Lyonne (Orange is the New Black), deren neue Serie Pokerface am 24. April auf Sky und WOW startet. Die Krimiserie, in der Lyonne eine Frau namens Charlie spielt, die überall in den USA Mordfälle löst (wobei es ihr hilft, dass sie ein menschlicher Lügendetektor ist), ist null lesbisch, aber sehenswert, auch dank toller Gaststars wie Dascha Polanco (Orange is the New Black) in Folge 1, Chloe Sevigny (Folge 4) und den lesbischen Schauspielerinnen Cherry Jones (Folge 8) und Clea DuVall als Charlies Schwester (leider nur in Folge 10).

Nächste Woche startet in Zürich und Frauenfeld das Pink Apple Filmfestival (25.4.-4.5.), das wie immer sehr gut sortiert ist, was Lesbenfilme angeht. Im Programm sind unter anderem die ADHS-Lovestory So Damn Easy Going (unsere Filmkritik), die Horror-Satire Bodies Bodies Bodies (unsere Filmkritik), der österreichische Coming-of-Age-Film Breaking The Ice, das Girls-Love-Anime Fragtime, die Dokumentationen All The Beauty and the Bloodshed über die queere Fotografin Nan Goldin und It’s Only Life After All über das lesbische Folkpopduo Indigo Girls, das britische Drama Blue Jean über eine Lehrerin in den 1980er Jahren, die verstecken muss, dass sie lesbisch ist (s. Trailer), und La Amiga di mi Amiga, eine Low Budget-Komödie über eine junge Frau, die nach einer Trennung durch die queere Dating-Szene Barcelonas irrt und sich prompt in die neue Freundin ihrer Freundin verliebt.

Während zurzeit vermutlich in Griechenland die dritte Staffel von Princess Charming gedreht wird (K-Word #489), hat Netflix ein weiteres lesbisches Datingformat angekündigt: In der US-Show The Ultimatum: Queer Love (Start: 24. Mai) sind die fünf teilnehmenden Paare bereits schon länger liiert, aber nicht gleichermaßen sicher, ob sie einander heiraten wollen. Acht Wochen können sie nun unter den anderen Teilnehmenden umschauen, neue Beziehungsperspektiven kennen lernen und müssen sich danach festlegen: Hochzeit oder Schluss! Diese konservative Prämisse, dass eine Hochzeit ja wohl sein muss, hätte jetzt nicht sein müssen, aber davon abgesehen hört sich dieses Format (dessen erste Staffel hetero war) an wie für Lesben gemacht!

Doppelter Genuss: Rachel Weisz (Ungehorsam, The Favourite) spielt in der neuen Miniserie Dead Ringers, ab heute bei Amazon Prime, Zwillinge. Elliot und Beverly sind Gynäkologinnen in New York und planen, mit der Finanzspritze eines lesbischen Milliardärspaars (gespielt von Jennifer Ehle und Emily Meade) eine Geburtsklinik zu eröffnen. Ihre Vorstellungen gehen dabei aber weit auseinander, vor allem was moralisch-ethische Fragen angeht. Und dass Beverly in der Schauspielerin Genevieve (Britne Oldford) zum ersten Mal eine Beziehung gefunden hat, die sie nicht mit Elliot „teilen“ will, sorgt für Spannungen zwischen den Schwestern… Die Psychothrillerserie ist ein Remake von David Cronenberges Kultfilm von 1988 (dt. Titel: Die Unzertrennlichen), in dem Jeremy Irons die Doppelrolle spielte.

Ab 24. April zeigt ProSieben Staffel 19 von Grey’s Anatomy und Staffel 6 der Schwesterserie Seattle Firefighters, die beide lesbische und bisexuelle Charaktere im Ensemble haben. Bei Disney+ ging’s schon diese Woche los.

Als Vorbotin auf ihr Debütalbum „A Call To The Void“ (kommt am 25. August) veröffentlichten Hot Milk ihre neue Single „Horror Show“. Die britische Pop-Punk-Band, die schon im Support der Foo Fighters spielte, hat eine queere Sängerin: Hannah „Han“ Mee ist nichtbinär (she/ they) und seit Jahren mit Bonnie Fraser von der australischen Band Stand Atlantic zusammen.

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Weiterlesen: K-Word #502: Neues aus der Lesbenwelt

 

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