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K-Word #505: Neues aus der Lesbenwelt

5.5.2023 - Hayley Kiyoko trotzt queerfeindlichem Gesetz, Melissa Etheridges queere Tochter, Kristen Stewart und weitere lesbische Stars auf der Met Gala, Hannah Gadsby, „Perry Mason“ (Foto) und „In aller Freundschaft“, Tennisstar Daria Kasatkina – und mehr!

Von Karin Schupp

5.5.2023 - Weil Hayley Kiyoko bei ihrem Konzert in Nashville/ Tennessee zwei Dragqueens auf die Bühne holen wollte, wurde ihr im Vorfeld mit einer Anzeige gedroht – das erklärte die lesbische Sängerin kurz vor Beginn aufgebracht auf Instagram. Hintergrund: Der erzkonservative Bundesstaat hat kürzlich ein Gesetz beschlossen, das Dragqueen-Performances in der Öffentlichkeit oder bei Anwesenheit von Kindern verbietet. The Lady Libertea und Ivy St. James ließen sich davon jedoch nicht einschüchtern und traten trotzdem mit Hayley auf, wie Clips zeigen. Die schrieb anschließend: „Wir lassen uns nicht zum Schweigen bringen. Wir werden Wege finden, um weiterhin unser authentisches Selbst zu sein, egal was passiert. Wir werden nicht aufgeben.“ Ob sie tatsächlich eine Anzeige bekam, ist nicht bekannt.

Nicht schlimm fand es die russische Tennisspielerin Daria Kasatkina, dass ihr die Ukrainerin Lessja Tsurenko, nach ihrem Match bei den Madrid Open am Sonntag den Handschlag verweigerte. „Das Traurigste ist, dass der Krieg immer noch andauert, und natürlich haben die Spielerinnen aus der Ukraine viele Gründe, uns nicht die Hand zu geben”, sagte die Nr. 8 der Weltrangliste der BBC. „ Es ist eine sehr traurige Situation. Ich war aber froh, dass sie [beim Verlassen des Platzes] zurückgewunken hat.“ Kasatkina, die sich im Juli 2022 als lesbisch outete (K-Word #465) und im gleichen Interview den russischen Angriff auf die Ukraine als „totalen Albtraum“ verurteilte, zeigte sich dankbar dafür, dass sie als Tennisprofi – nach einer Distanzierung von ihrer Heimat und dem Krieg – zu den wenigen russischen Athlet:innen gehört, die antreten dürfen: „Wir sind die glücklichste Sportart.“

Beziehungskrise in In aller Freundschaft (ARD, Di, 21 Uhr): Nachdem Rieke (Liza Tzschirner) von ihrem monatelangen Auslandsaufenthalt zurückgekehrt ist, fremdelt Krankenschwester Miriam (Christina Petersen) mit ihrer Frau und geht ihr sogar regelrecht aus dem Weg. „Das fühlt sich gerade alles irgendwie falsch an“, gestand sie in der letzten Folge ihrer Kollegin Jasmin (Leslie-Vanessa Lill) – und deren Tröstungsversuch mündete überraschend in einem Kuss (siehe Clip). Auf ihre Beichte in der nächsten Episode (am 9. Mai) wird sie eine unerwartete Reaktion bekommen… Wer sich noch mal an die Anfänge von „Mirieke“ erinnern will: hier steht unser Interview mit den beiden Schauspielerinnen.

Am 8. Mai geht’s bei Sky und WOW mit Perry Mason weiter. In der in den 1930ern spielenden Anwaltsserie hat der Titelheld (Matthew Rhys) eine lesbische Assistentin, Della Street (Juliet Rylance), die in Staffel 1 noch eine versteckte (und in der Serie leider selten gesehene) Freundin (Molly Ephraim) hat. In Staffel 2 jedoch lässt sie von der wohlhabenden und selbstbewussten Drehbuchautorin Anita St. Pierre verzaubern - eine Rolle, über die ihre Darstellerin Jen Tullock (Severance) der Webseite The Daily Beast sagte: „Als lesbische Person habe ich noch nicht viele queere Charaktere spielen dürfen, deshalb war das etwas Besonderes für mich.“ Die Figur basiert übrigens auf der - wohl lesbischen - Hollywood-Autorin Anita Loos (Blondinen bevorzugt).

In Folge 5 der Dokuserie Family Legacy (Paramount+) über den Nachwuchs von Musikstars spricht Bailey Cypheridge, die Tochter von Melissa Etheridge und deren Ex Julie Cypher, darüber, wie es ist, einen Rockstar als Mutter zu haben: Sie kenne sie gar nicht anders und sei von klein auf bei ihren Konzerten gewesen. Dass sie zwei Mütter hatte, sei nie ein Problem für sie gewesen, ergänzte die 26-Jährige, die selbst queer ist, in der Zeitschrift People. „Als ich im Kindergarten war, habe ich sogar damit angegeben, dass ich zwei Moms habe. Ich finde immer noch, dass es die coolste Sache ist.” Bailey ist das älteste von Etheridges vier Kindern, ihr leiblicher Bruder Beckett starb 2020 an einer Überdosis Drogen (K-Word #352).

Nach den Comedy-Specials über Homophobie (Nanette, 2018) und Autismus (Douglas, 2020) verspricht Hannah Gadsby, dass ihr neues Programm Something Special (Netflix, ab 9. Mai) eine „feel good show“ und „Romantic Comedy“ wird. Unter anderem geht’s um Gadsby Kennenlerngeschichte und Ehe mit Jenney Shamash (K-Word #402), die auch Regie führte (wie bereits bei Douglas), aber auch um traumatische Begegnungen mit Hasen – wir sind gespannt!

Den Trailer gibt’s leider nur mit englischen Untertiteln.

 

Squid Game-Star Lee You-mi, die für ihre Rolle in dem Netflix-Hit 2022 einen Emmy gewann, spielt den Love Interest in einem Lesbenfilm. In No Heaven, But Love, der in den Neunzigern angesiedelt ist, rettet sie eine Schülerin und Taekwondo-Sportlerin (Park Seo-yeon) vor ihrem mobbenden Trainer und Teamkameradinnen, und die beiden verlieben sich ineinander. Der Film feierte beim Internationalen Filmfestival in Südkorea Premiere, einen deutschen Starttermin gibt’s noch nicht.

Am Montag richteten sich die Blicke aller Gossip-Interessierten auf die Met Gala, einem jährlichen Fundraising-Event in New York, das mit dem Motto „Karl Lagerfeld: A Line of Beauty“ den 2019 gestorbenen Modedesigner huldigte. Zu den lesbischen und bisexuellen Stars des Abends gehörten Basketballerin Brittney Griner (K-Word #504) und ihre Frau Cherelle, die Musikerin Phoebe Bridgers (K-Word #492), Oscar-Gewinnerin Ariana DeBose (K-Word #449)…

… die Rapperin Cardi B (K-Word #425), die Sängerin/ Schauspielerin Janelle Monaé (K-Word #490)…

… und die Lagerfeld-Musen Kristen Stewart (K-Word #495) – ungeschminkt, aber mit dramatischem Augenbrauenstrich - und Cara Delevingne (K-Word #497) als weiblicher Lagerfeld.

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Weiterlesen: K-Word #504: Neues aus der Lesbenwelt

 

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