13.1.2026, red. Seit 2018 vergibt der Berliner Senat alle zwei Jahre den „Preis für lesbische Sichtbarkeit” – und 2026 ist es wieder so weit! Die Nominierungsphase für die Auszeichnung, die im April verliehen wird, hat nun begonnen.
Vorschlagen könnt ihr noch bis zum 1. März preiswürdige „Lesben*, unabhängig des bei der Geburt zugewiesenen Geschlechts, auch lesbische* Gruppen/ Initiativen, die durch ihr Handeln und Engagement für lesbische* Sichtbarkeit eine Spur in dieser Stadt hinterlassen haben und lesbisches* Leben in der Regenbogenhauptstadt sichtbar machen“, wie es in der Ausschreibung heißt. Voraussetzung ist ein Berlin-Bezug. Vereine, die bereits gefördert werden, und Politiker:innen sind von der Nominierung ausgeschlossen.
Der Preis, den die zuständige Sozialsenatorin Cansel Kızıltepe übergeben wird, ist mit 5.000 Euro dotiert; die Plätze 2 und 3 auf der Shortlist erhalten jeweils 2.500 Euro.
Über die Vergabe entscheidet eine fünfköpfige Jury, „mit Erfahrungen in und Bezug zu lesbischen Lebensrealitäten“; ihre Zusammensetzung wurde noch nicht bekannt gegeben.
Die erste Preisträgerin war 2018 Dr. Ilse Kokula, Autorin, Aktivistin und 1989 die erste Leiterin des Berliner „Referats für gleichgeschlechtliche Lebensweisen (wir berichteten).
In den Folgejahren erhielten die lesbische Historikerin und Antirassismus-Aktivistin Katharina Oguntoye (2020), Saideh Saadat-Lendle (2022), Gründerin des Beratungsprojekts LesMigras, und die Fotografin Deborah Moses Sanks (2024), die beim queer-feministischen Verein „Adefra – Schwarze Frauen in Deutschland“ aktiv ist, den „Berliner Preis für lesbische* Sichtbarkeit“.
Hier geht’s zum Nominierungsformular für die Preisträger:in 2026, weitere Informationen stehen hier.