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Honeyball Club: Watch-Partys für Frauensport

21.10.2026 - Frauensport, speziell der Fußball, hat längst ein großes Publikum - und dennoch fehlt es an Orten, wo wir gemeinsam Spiele schauen können. Das will der Honeyball Club ändern. Der Plan: Watch-Partys für die Community in ganz Deutschland.

21.10.2026, red. - Bundesliga, Fußball-Länderspiele, Basketball-WM: Nichts macht mehr Spaß, als gemeinsam mit Gleichgesinnten Sport zu schauen. Während jedoch Fans von Männerteams dafür überall Kneipen und Sportbars finden, ist das Public Viewing-Angebot für Fans von Frauenteams verschwindend gering. Obwohl die TV-Quoten längst beweisen, wie groß das Publikum für Frauensport und insbesondere den Fußball der Fauen ist, bekommt er in der Öffentlichkeit immer noch kaum Raum und Sichtbarkeit.

Das soll sich jetzt ändern: Der Honeyball Club tritt an, Community-Events zu organisieren, bei denen in angenehmer Runde Frauensport-Events geschaut, kommentiert und bejubelt werden können. Kernzielgruppe sind FLINTA* (also Frauen, Lesben, Intergeschlechtliche, nicht-binäre, transgeschlechtliche und agender Personen), aber auch interessierte Allies/Verbündete dürfen sich eingeladen fühlen. Namenspatin ist übrigens die frühe Feministin Nettie Honeyball, die 1894 das erste Frauenfußballteam in Großbritannien gründete. 

Die Watch-Partys sollen sich im ganzen Land ausbreiten

Beim Honeyball-Club müsst ihr nicht Mitglied werden und er befindet sich auch nicht an einem einzigen Standort - im Gegenteil: Wenn's nach Gründerin Christina Eckstein geht, sollen sich die Watch-Partys im ganzen Land ausbreiten. Noch steht das Projekt am Anfang, aber der Erfolg bestätigt definitiv den Bedarf: Zu bisher 14 Pop-up-Veranstaltungen in Köln, Berlin und München kamen fast 1000 Personen. Als nächste Stadt steht Hamburg auf der Liste, aber auch kleinere Orte und ländlichere Regionen sind gut vorstellbar.

Um das möglich zu machen, startete Eckstein ein Crowdfunding, mit dem bis Anfang November 20.000 Euro zusammenkommen sollen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, den Club durch den Kauf einer Prämie zu unterstützen. Im Angebot sind neben Kappen und Gutscheinen auch signierte Trikots, VIP-Tickets für ein Spiel der Union Berlin und – für nur 10 Euro – Applaus in der Halbzeitpause. Mit dem Geld soll der Teil der Organisationskosten finanziert werden, der nicht durch den Ticketverkauf und andere Maßnahmen gedeckt werden kann.

Auf der Honeyball-Webseite könnt ihr euch melden, wenn ihr den Club in eure Stadt holen oder in eurer Location (muss keine Gastronomie sein) Frauensport zeigen wollt. 

Crowdfunding und Prämienkauf auf  Fairplaid.org

Webseite: honeyballclub.com

 

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