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Drei heiße Tage in Litchfield

7.6.2017 - Ab Freitag steht die fünfte Staffel von „Orange is the New Black“ online. Was uns in den neuen Folgen erwartet und weitere News rund um die Frauenknastserie: hier steht's!

Von Karin Schupp

l-mag.de, 7.6.2017 - Bei uns ist ein Jahr ins Land gezogen, aber in Litchfield ist keine Minute vergangen: Die fünfte Staffel von Orange is the New Black (Netflix, 9. Juni) geht genau dort weiter, wo Staffel 4 endete: Inmitten der Aufruhr nach Pousseys (Samira Wiley) Tod richtet die brave Daya (Dascha Polanco) eine Pistole auf Schließer Humphrey (Michael Torphey).

Knast-Aufstand nach Pousseys Tod

Die neuen Folgen werden an nur drei Tagen spielen, wir dürfen also fast in Echtzeit zuschauen, ob und wie sich die zerstrittenen Knacki-Fraktionen gegen den gemeinsamen Gegner zusammenraufen - und ob sich die Frauengefängnisserie davon erholt, dass sie einen ihrer beliebtesten, lesbischen Charaktere sterben ließ. Denn diese Entscheidung, die das hochbrisante Thema „Black Lives Matter“ in die Wohnzimmer brachte, löste einen gehörigen Unmut bei den Fans aus.

Doch die Erfolgsserie von Jenji Kohan (Weeds) will trotz Landschulheim-Atmosphäre und diverser Lovestories (vor allem um Pipers und Alex‘ ewigen „Es ist kompliziert“-Beziehungsstatus) eben nicht nur unterhaltsame Dramedy sein, sondern auch gesellschaftliche Missstände wie das marode US-Knastsystem, Rassismus, Armut, Trans- und Homophobie aufgreifen.

„Wir repräsentieren die Stimmen derjenigen, die nicht den Raum dafür bekommen“, sagte Emmy- und Golden Globe-Gewinnerin Uzo Aduba (Suzanne) in Elle, und Lea DeLaria, die als Big Boo zur bekanntesten Butch weltweit wurde, war sich letztes Jahr im L-MAG-Interview (hier nachlesen) sogar ganz sicher: „Ohne Orange is the New Black gäbe es keine Ehe für alle in Amerika!“

Auch wenn das ein wenig dick aufgetragen ist: Die Serie hat sich auf jeden Fall um die Sichtbarkeit von lesbischen, bisexuellen und trans* Frauen verdient gemacht und wird das auch weiterhin tun: Die Staffeln 6 und 7 sind bereits beauftragt!

Fünf weitere OITNB-News:

1) Zum Glück ist das Knastoutfit nicht figurbetont: Laura Prepon war gegen Ende der Dreharbeiten schwanger, sie erwartet ihr ersten Kind mit ihrem Lebensgefährten, dem Schauspieler Ben Foster. Und: In Folge 10 „The Reverse Midas Touch“ führte sie auch Regie.

2) Die ersten 10 Folgen stehen schon seit Ende April illegal online – eine Hackergruppe hatte sie nach einem Erpressungsversuch, auf den Netflix nicht eingegangen war, geleakt. Letzte Woche bedankte sich der Cast mit einem „Thank You“-Clip bei den loyalen Fans, die dennoch auf die offizielle Netflix-Premiere warten.

Dass Ruby Rose („Stella“ in Staffel 3), die in Staffel 4 nur einen Kurzauftritt hatte, wieder in Litchfield ist, ist bisher nur ein unbestätigtes Gerücht - und das einzige Indiz, das dafür angeführt wurde, ist dünn: Sie besuchte im Februar mit OITNB-Schauspielerinnen eine Oscar-Party in Hollywood. Wäre Ruby in den geleakten Folgen zu sehen, wäre es wahrscheinlich schon durchgesickert, aber vielleicht quetschte sie ja fürs letzte Staffeldrittel noch ein paar Drehtage in ihren gut gefüllten Terminkalender....

Schon seit Staffel 4 als „Brandy“ dabei: Asia Kate Dillon, bekannt geworden durch die Serie Billions, in der Dillon die erste nicht-binäre (= außerhalb des Mann-Frau-Geschlechtersystems) Rolle spielt, auch privat definiert sich Dillon als nicht-binär.

Netflix beauftragte acht Künstler_innen damit, Wandgemälde in Erinnerung an Poussey (Samira Wiley) zu malen - eine kreative Werbeidee für die Serie. Die Bilder, die alle den Hashtag #OITNB und den Aufruf „Stand Up“ tragen, sind an Mauern in New York, Los Angeles, San Francisco, Chicago, Detroit, Toronto, Melbourne, Sydney zu bewundern.

Orange is the New Black, USA 2017, 13 Folgen, ab 9. Juni auf Netflix

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