Anzeige

Das Musikfest Berlin vom 28. August bis 23. September 2026

Mit György Ligetis Oper Le Grand Macabre eröffnen die Berliner Festspiele, in Kooperation mit der Stiftung Berliner Philharmoniker, am 28. August das Musikfest Berlin 2026 und feiern zugleich ihr 75-jähriges Jubiläum. In den insgesamt 36 Konzerten und Opernaufführungen zeigen sich immer wieder Bezüge auf die früheren Berliner Festwochen, die 1951 erstmals veranstaltet wurden. Die Cape Town Opera und das Chineke! Orchestra präsentieren eine Neuproduktion von George Gershwins Porgy and Bess, deren deutsche Erstaufführung 1952 im Berliner Titania-Palast im Rahmen der 2. Berliner Festwochen stattfand.

Das Lucerne Festival Contemporary Orchestra widmet sich Wolfgang Rihms Orchesterritual Tutuguri und übersetzt den „fiebrigen Puls“ des gleichnamigen Gedichts von Antonin Artaud mit einer gewaltigen Schlagzeug-Batterie in einen Musikstrom von enormer Kraft. Die deutsche Erstaufführung von Karlheinz Stockhausens Mittwoch aus Licht mit dem spektakulären Herzstück, dem Helikopter-Streichquartett, wird in der Inszenierung von Susanne Kennedy an der Deutschen Oper Berlin zu erleben sein.

Hans Werner Henze war eng mit den Berliner Festwochen verbunden: Von 1952 bis zu seinem Tod im Jahr 2012 wurden zahlreiche seiner Werke im Rahmen des Festivals uraufgeführt, darunter auch die Sinfonia N. 9, die das Konzerthausorchester Berlin und der Rundfunkchor Berlin in diesem Jahr präsentieren. Henze, dessen Erfahrungen mit Ausgrenzung und gesellschaftlicher Intoleranz sein Leben und Schaffen nachhaltig prägten, wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden.

„Ich wollte eine Marionette erfinden, die es bisher nicht gab“, so der kürzlich verstorbene Künstler Georg Baselitz. Die gefeierte Produktion des Salzburger Marionettentheaters von Strawinskys Die Geschichte vom Soldaten, für die Baselitz die Marionetten konzipierte und selbst gestaltete, wird im Haus der Berliner Festspiele gezeigt.

Mit einer Wiederentdeckung rückt eine Komponistin in den Fokus: 80 Jahre nach ihrer Entstehung kommt die 15-sätzige orchestrale Dichtung La Sainte Face von Yvonne Loriod mit dem WDR Sinfonieorchester und Kent Nagano zur posthumen Uraufführung.

Außerdem zu hören sind Werke von Milica Djordjević, Clara Iannotta, Liza Lim, Alex Nante und Brett Dean sowie Uraufführungen von Márton Illés, Cathy Milliken und Enno Poppe.

Das vollständige Programm, alle Veranstaltungsorte inkl. Vorverkauf finden Sie hier:

https://www.berlinerfestspiele.de/musikfest-berlin



Bleibt out und proud!

 

Nur mit euch, unseren Leser:innen und online-Nutzer:innen, bekommen wir das hin! Helft uns, damit wir diese Zeiten durchstehen, die in politischer wie finanzieller Hinsicht nicht einfach sind. Journalismus, der nicht nur in Social Media Bubbles stattfindet, unabhängig ist und dialogbereit bleibt, hat es zunehmend schwer.

Unterstützt unsere Arbeit!

Vielen Dank!
Euer L-MAG-Team

 

 

Nein Danke, möchte ich nicht | Hab schon!

L-MAG.de finde ich gut!
x